Zaun bauen

Einen Zaun bauen in Eigenregie – So klappt es mit dem Doppelstabzaun

Doppelstabmatten sind in der Anschaffung etwas teurer als andere Zaunmodelle. Daher sind die meisten Grundbesitzer froh, wenn sie an einigen Punkten sparen und dadurch ihr Budget schonen background-163531_640können. Besonders gut ist dies bei der Montage des Zauns möglich. Vorausgesetzt, man besitzt das nötige handwerkliche Geschick, kann man mit den nötigen Komponenten und ohne viel Arbeit selbst einen Zaun bauen. Vielleicht findet sich auch ein erfahrener Nachbar, der helfen und das Projekt so beschleunigen kann.

Besonders einfach macht man es sich, wenn man ein Doppelstabmatten-Komplettset kauft, in dem bereits alle nötigen Zubehörteile enthalten sind. Mehr Infos dazu erhält man auch auf der Seite www.metallzaun-markt.de. Dadurch ist es möglich, direkt mit der Montage zu beginnen. Zuvor sollte grundsätzlich sichergestellt werden, dass der Gartenzaun auch den örtlichen und rechtlichen Richtlinien entspricht, um nachträglichen Ärger zu vermeiden. Auch eine Nachfrage bei dem direkten Nachbarn ist sinnvoll, um ihn von dem Plan, einen Zaun bauen zu wollen, rechtzeitig zu unterrichten. Möglicherweise lässt sich dadurch auch eine Absprache treffen, sodass dieser sich an den Kosten beteiligt.

Die Montage des Doppelstabmattenzauns kann beginnen

Das benötigte Werkzeug, um den Zaun bauen zu können, ist in jeder Werkstatt und jedem Fachhandel leicht zu finden. Dazu kann neben Kies und einer Bohrmaschine auch ein Spaten sowie eine Wasserwaage gehören. Liegt alles bereit, kann es losgehen. Im ersten Schritt wird der Zaunverlauf mit Bodenankern und Richtschnur markiert. Danach werden die Pfosten für den Zaun bereitgelegt. Üblicherweise wird alle 2 Meter ein Pfosten aufgestellt und schon an seine Position gelegt. Im Folgenden können die Bodenlöcher für die Pfosten bereits ausgehoben werden. Als Richtlinie sind etwa 80cm zu empfehlen. Sind die Löcher ausgehoben, nimmt man ein Zaunelement und verbindet dieses mit zwei Pfosten.

Je nach Modell werden hierfür Schrauben verwendet, die in dem Komplettset bereits enthalten sein sollten. Im Anschluss wird eine Kiesschicht in die ausgehobenen Löcher gegeben. Dies ist deshalb wichtig, damit sich kein Kondenswasser am Pfosten ansammeln kann. Das fertig präparierte Zaunelement kann nun mittels der angebrachten Pfosten aufgerichtet und in die Löcher eingesetzt werden. Um die Doppelstabmatte genau ausrichten zu können, ist eine Wasserwaage hervorragend geeignet, da am Ende alles gerade und einheitlich aussehen sollte. Dafür, dass das Zaunelement dabei in Position bleibt und nicht wieder umfällt, können Dachlatten als Stütze eingesetzt werden, die mit der Doppelstabmatte verkeilt werden.

Das Fundament auffüllen

Steht das fertige Zaunelement in den Löchern, kann man mit dem Betonieren beginnen. Dafür muss die Position und Ausrichtung der Doppelstabmatte jedoch wirklich genau sein, da spätere Korrekturen nicht mehr möglich sind. Der Beton wird angerührt und anschließend in die Fundamentlöcher gefüllt. So arbeitet man sich von Fundament zu Fundament weiter vor und richtet dabei jeweils immer ein weiteres Zaunelement auf, das an einem weiteren Pfosten befestigt wird. Ist der Beton angetrocknet, können auch die Zaunstützen entfernt werden. Alles hat jetzt seinen festen Halt und bleibt sicher stehen. Es ist also nicht allzu schwer, selbst einen Zaun bauen zu wollen. Hilfe gibt es durch Montageanleitungen, die oft vom Zaunhersteller angeboten werden. Auch in entsprechenden Foren lassen sich gute Anleitungen finden.