Alles Wichtige zum Thema Hausanschlüsse

Wer neu baut, hat bei Hausanschlüssen einiges zu beachten und das gilt nicht für die einwandfreie Versorgung mit Energie, sondern auch für Wasser. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, entweder der Hauseigentümer beauftragt eine Firma oder legt seine Anschlüsse in Eigenverantwortung.

water-meter-reader-278897_640Allerdings sollte in Eigenregie nur der Versorgungsgraben gelegt werden, das spart schon einmal eine Menge Kosten. Bei der Elektrizität darf sowieso nur ein Fachmann ran, denn das ist versicherungstechnisch nicht anders möglich. Der Graben muss parallel zum Haus verlaufen, sollte rechtwinklig angelegt sein und darf keinerlei Steine aufweisen. Ein Mindestabstand vom Gebäude ist unbedingt einzuplanen.

Gebäude mit und ohne Keller

Sollen Hausanschlüsse in einem Haus mit Keller verlegt werden, muss ein stabiler und feuerfester Untergrund vorhanden sein. Bei Wasseranschlüssen sollte natürlich gewährleistet sein, dass es hier auch keinen Frost gibt. Berechnet sollte eine Fläche von mindestens 1,50X 1,50 Meter werden. Die Maße schließen aber schon einen Anschluss für Telekommunikation ein. Ist kein Keller vorhanden, bleibt dem Hausherrn nichts anderes übrig, als die Anschlüsse nach draußen zu verlegen.

Hierzu ist eine Außenwand ideal, an der ein kleiner Hausanschlussraum angelegt werden kann. Eine Bodenplatte von ca. 80X 80 Zentimeter reicht dazu vollkommen aus, dann kann eine Art Zusatzraum gebaut werden.

Die Energieversorgung

Der wichtigste Hausanschluss aber ist und bleibt der für die Energie. Wo sollen Leitungen verlaufen und wer sorgt für den korrekten Anschluss? Wer letztendlich für den Strom verantwortlich wird, kann nur durch Kostenvoranschläge ermittelt werden, denn auch hier gibt es beträchtliche Unterschiede. Kommt ein Mitarbeiter ins Haus, sollten alle Wege gekannt und gekennzeichnet sein. Tiefbauarbeiten dazu können wieder in Eigenleistung erstellt werden, allerdings muss der Boden so verdichtet sein, das sich das Erdreich später nicht mehr setzen kann. Der eigentliche Hausanschluss wird entweder von einem Hausanschluss- Kasten oder einer Hausanschluss- Säule verlegt. Die Leitungen müssen an einen Hauszähler angeschlossen werden, damit die Energie auch fließen kann.

Danach braucht dann nur noch die Inbetriebnahme erfolgen, das macht ein Elektroinstallateur und wird von dem örtlichen Energieversorgen abgenommen. Soll es von da keinen Strom geben, muss trotzdem kontrolliert werden, denn die Leitungen werden immer von ihm gestellt, auch wenn ein anderer Stromanbieter gewählt wird. Als Baunebenkosten werden auch die für den Telefonanschluss gerechnet. Wobei auch gleich die Voraussetzungen für das Internet mit geschaffen werden.

Bevor es einen Anschluss gibt, muss dieser erst beantragt werden. Die Verlegung wird dann von einer beauftragten Firma erledigt. Die Kosten hierfür richten sich in der Regel danach, welchen Weg die Leitung nehmen soll. Ist es eine unbefestigte Oberfläche kann mit ca. 23 Euro pro Meter gerechnet werden und handelt es sich um einen befestigte Oberfläche kostet das Ganze dann bis zu 77 pro Meter.